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Solarmodule werden günstiger

Die einen installieren aus Überzeugung ein Solarmodul auf ihr Wohndach. Wer zu Beginn der Ökowelle eine Photovoltaik-Anlage auf sein Dach montierte, war klar als Umweltfreund definiert. Durch staatliche Fördergelder wurden Solarmodule jedoch auch für weniger Überzeugte attraktiv.
Zuschüsse zu Solaranlagen lieferten oft die letzte Überzeugungsarbeit, wenn der Gedanke des Umweltschutzes alleine nicht reichte. Nun beginnen die Fördergelder zu sinken. In diesem Jahr soll in Deutschland die durchschnittliche Solarstromförderung von Aufdachanlagen um acht Prozent fallen.

Um die Produktion von mehr Solarstrom weiter zu fördern, braucht es, neben den Umweltschutzgedanken auch weiterhin finanzielle Anreize.

Wie wird die Produktion von Solarstrom gefördert?

In den vergangenen Jahren sind die Produktionskosten von Solarmodulen stetig gesunken. Allein in den vergangenen zwei Jahren sanken die Herstellungskosten von Solaranlagen um rund 15 Prozent. Ein Grund, weshalb viele Verbraucher trotz sinkender Förderung und sinkender Betreiberrendite eine Solaranlage auf ihr Eigenheim installieren liessen.

Um die Attraktivität der Solaranlagen von finanzieller Seite her weiter zufördern, wird nun von Seiten der Solarbranche investiert.

In diesem Jahr will die Branche mit einer Finanzspritze von 1,8 Milliarden Euro den Ausbau von Produktionskapazitäten, die Forschung und die Optimierung der Fertigungsprozesse von Solarmodulen fördern.

Damit sollen Solarstrom-Komponenten in Deutschland hergestellt noch effizienter und günstiger werden.

Gleichzeitig gehen zwar die Fördergelder für Solarmodule zurück, doch werden im jüngst verabschiedeten EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) unseriösen Machenschaften von Seiten der Energieversorgungsunternehmen ein Riegel vorgeschoben.

So ist die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz im EEG nun klar geregelt und Unsicherheiten können geklärt werden.

Beispielsweise müssen Energieversorgungsunternehmen Strom von Solaranlagen abnehmen und die Einspeisevergütung zahlen. Einspeiseverträge mit den Energieversorgungsunternehmen sieht das Gesetz nicht vor. So sollten derzeit Verträge sicherheitshalber juristisch überprüft werden, um Nachteile zu vermeiden.