Die Solaranlage vom Schandfleck zur Zierde
Aber die Faszination Sonne, Wärme in Strom umzuwandeln, das sie nicht weniger wird, so viele sie auch nutzen und so lange sie auch genutzt wird, der Gedanke an eine nicht erschöpfbare Energiequelle war zu faszinierend. Der Gedanke an saubere Energie tat sein Übriges. Das alles motivierte wohl die Väter der Solarenergie nicht aufzugeben.
Wer sich damals ein Solar-Modul auf das Dach montierte, wurde oft bezichtigt, Häuser zu verschandeln. Genauso gut hätte er auch Graffitis auf sein Dach malen können. In kleinen Dorfgemeinden wurde kritisiert, dass PV-Anlagen das Gesamtbild des Dorfes stören würden. In der Tat, die ersten Solaranlagen waren nicht unbedingt ein schöner Anblick. Aber darum ging es nicht.
Es war der Beginn eines Umdenkens und aller Anfang ist bekanntlich schwer.
Heute sind wir zwar noch nicht so weit, dass wir uns wundern, wenn ein Neubau ohne PV-Anlage entsteht, aber Solaranlagen haben ihren festen Platz auf unseren Dächern und wir blicken auf eine grosse Solar-Industrie nicht nur in Deutschland.
Photovoltaik-Anlagen sind mit der Zeit immer kleiner geworden und ihre Installation ist heute so praktisch und unkompliziert geworden, dass sie sogar von einem erfahrenen Heimwerker vorgenommen werden könnte. Handlich und schmaler geworden, lassen sich auf jedes beliebige Dach montieren, wenn gewünscht auch auf dezente Art.
Heute haben wir die Möglichkeit, eine Solaranlage in einen Altbau zu integrieren ohne den Anblick eines alten Stadtviertels oder Dorfkerns zu stören.
Man kann aber auch sein Dach mit einer Solaranlage schmücken. Solaranlagen sind längst nicht mehr hässlich. Wer sein Haus renoviert und dabei eine Solaranlage installiert, setzt damit Akzente. Solarpainels werten ein Haus optisch auf, ohne, dass wir an den eigentlichen Sinn einer Solaranlage denken.