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Der Preiskrieg in der Solarbranche

Subventionen für Solarstrom werden weltweit gekürzt oder gestrichen. Billiganbieter von Solarmodulen drängen auf den europäischen und amerikanischen Markt. Es beginnt ein Preiskrieg rund um das Solarmodul. Wer wird gewinnen? Auf jedem Fall der Verbraucher, oder?
Wer dieses Jahr plant, sich ein Solarmodul auf sein Haus zu montieren, der darf sich freuen. Die Preise für Solarmodule sind derzeit am sinken mit weiterer Tendenz nach unten. Gründe für die billigen Solarmodule sind nicht nur das Überangebot und die Massenproduktion.

Durch den Wegfall von Subventionen müssen die Hersteller von Solarmodulen die Preise senken, ebenso wie die neuen Technologien eine billige Produktion ermöglichen.

Wer führt den Preiskampf?

Man kann fast von einem Preiskampf sprechen. Chinesische Produzenten von Solarmodulen, die gute Qualität anbieten aber auch japanische Solarmodul-Hersteller und deutsche Unternehmen der Solarpranche haben bereits ihre Preise gesenkt.

Selbst in bereits abgeschlossenen Lieferverträgen gab der Solar-Branchenprimus Q-Cells Rabatt.

Bis Ende des Jahres wird ein Solarmodul-Preis von unter zwei Euro pro Watt erwartet. Planungen wurden bekannt, dass Solarmodule ab 2010 für einen Euro produziert werden könnten.  Damit würden die Preise für Solarmodule auf weniger als die Hälfte der heutigen Preise sinken.

Welche Solarkonzerne überleben?

Was die Konsumenten und Betreiber von Solaranlagen freut, besorgt die Produzenten der Solarmodule, die den Preisverfall kritisch sehen. Denn die Frage ist, welche Firmen werden den Preisverfall der Solarmodule überleben?

Betrachtet man jedoch die Umsatzkurve des Marktführers Q-Cells, dann wird es sich bei der Mehrheit der Solarkonzerne eher um einen Gewinneinbruch im ertragbaren Rahmen handeln. Denn trotz Einbussen hat der Branchenprimus der Solarwirtschaft immer noch ein Plus von bis zu 68 Prozent.

Der Preiskampf bringt Wachstum

Der Preiskampf bringt es sicherlich mit sich, dass einige Firmen nicht mithalten können. Generell werden für die Solarbranche jedoch sonnige Zeiten prognostiziert.

Trotz gesunkener Produktionskosten für Solarmodule liegen die Preise noch immer deutlich über den Herstellungskosten. Die Solarfirmen erzielen also immer noch einen Gewinn.