RFID-Technik in Münchens Bibliotheken
In allen 25 Stadtbibliotheken der bayerischen Landeshauptstadt wurden Selbstverbuchungssysteme installiert, die sowohl Ausleih- als auch Rückgabevorgänge automatisieren. Nutzer können nach der Identifizierung per Bibliothekskarte künftig bis zu fünf mit RFID-Tags versehene Medien gleichzeitig an einem Selbstbedienungsterminal verbuchen. Die Rückgabe erfolgt über Stationen in den Eingangs- oder Außenbereichen der Bibliotheken.
Zum Einsatz kommen Transponder und Lesegeräte, die auf einer Frequenz von 13,56 MHz arbeiten. An die bibliotheksinterne Datenbank wird lediglich die auf den RFID-Tags gespeicherte Mediennummer übermittelt, personenbezogene Daten sind nicht auf den Chips gespeichert. Bis 2009 soll der gesamte Freihandbestand (1,5 Millionen) mit RFID-Labels für Selbstverbuchungsvorgänge ausgestattet sein. Abschluss der Umstellung soll in drei Jahren sein.