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RFID rettet Leben

RFID wird vorwiegend in der Logistik verwendet aber auch in anderen Bereichen. Die Chance, ständig über ein Produkt informiert zu sein, öffnet viele Wege, auch Rettungswege.

Es geht z. B. um den Transport von Blutstammzellen. Ist ein möglicher Spender durch das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) identifiziert, dann muss schnell und vor allem hochgradig zuverlässig gehandelt werden.

Damit die wertvolle Fracht rechtzeitig ihren Empfänger erreicht bedient man sich der RFID Technologie, die die Kriterien wie Schnelligkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit erfüllt.

Blutstammzellen verfügen nur über eine geringe Haltbarkeitsdauer von maximal 72 Stunden. Die Logistik lässt also hier wenige Kompromisse zu.

Hierfür wurde die so genannte Notfall-Logistik entwickelt. Dabei wird anhand der RFID Technologie eine individuelle Logistikkette entwickelt und realisiert.

Vor allem die Beförderung von extrem zeitkritischen Transportgut, das hochgradig frisch befördert und frisch gehalten werden muss, wäre ohne RFID nicht möglich.

Mithilfe eines Kuriers wird das hochwertige und sensible Transportgut befördert. Durch die RFID Technologie kann die Sicherheitskontrolle ohne Röntgen passiert werden.

Mithilfe eines Sicherheit- Zeitpuffers kann man mithilfe von RFID auf Verspätungen reagieren.


Verspätungen werden sofort durch die RFID an die Zentrale gemeldet, die reagieren kann und eine neue Route für den Transport ausarbeitet, wie z. B. auf ein anderes Flugzeug ausweichen und auch die weitere Verbindung zum Zielort koordiniert.

Auf den ersten Blick erscheinen die Koordinierung und der Ablauf der Beförderung sicherlich sehr aufwendig.

Doch kann durch RFID kurzfristig ein Transportweg umgeplant werden und die strengen Beförderungsvorschriften trotzdem eingehalten werden.

Ein Menschenleben sollte diesen Aufwand wert sein, wo wir doch über die Technologie bereits verfügen.