Teebaumöl in der Aromatherapie
Wie wirken ätherische Öle auf den menschlichen Körper?
Die Aromatherapie nutzt den menschlichen Geruchsinn, der einen wesentlichen Einfluss auf unser Befinden hat, obwohl dies uns oft gar nicht in diesem Masse bewusst ist.
Die Aromatherapie basiert wiederum auf der Annahme, dass wir über unser Riechzentrum und das Limbische System, allgemeines Wohlbefinden und Entspannung auslösen können.
Die durch die Nase aufgenommenen Düfte oder Gerüche werden in Verbindung mit dem Limbischen System, auch in Form von Emotionen verarbeitet. So können uns Düfte also positiv oder negativ beeinflussen.
In der Aromatherapie versucht man Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Düfte zu lindern.
Welche ätherischen Öle werden in der Aromatherapie verwendet?
Ausgewählt werden Öle, die kaum Nebenwirkungen haben. Dabei ist die Auswahl der verwendeten Öle von den Erfahrungen des Therapeuten abhängig. Ein jedoch sehr oft verwendetes ätherisches Öl ist das Teebaumöl.
Was ist Teebaumöl?
Teebaumöl wird aus den Zweigen und Blättern des Australischen Teebaums durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Man sagt dem Teebaumöl eine Abwehr stärkende und desinfizierende Wirkung nach.
Wie verwendet man Teebaumöl?
Allgemein wird Teebaumöl gerne für Duftlampen verwendet, bei Erkältungen über Wasserdampf inhaliert und auch als Massageöl genutzt.
Kann ich Teebaumöl als Hausmittel verwenden?
Sofern keine Allergien bekannt sind, kann Teebaumöl z. B. als Badezusatz verwendet werden. In Milch oder Honig gebunden verdampft es nur langsam.
Kann ich Teebaumöl auch als Kompresse verwenden?
Auch für kalte Kompressen in Verbindung mit Salz als Bindemittel kann Teebaumöl genutzt werden.
Die Öl-Salz-Mischung darf jedoch nicht direkt auf die Haut aufgetragen werden. Am Besten träufelt man einen Teil der Mischung auf einen Eiswürfel und legt zwischen Eiswürfel und der zu kühlenden Stelle eine Mullbinde.
Warme Kompressen können dagegen direkt aufgelegt werden. Auch hier muss das Teebaumöl mit lauwarmem Wasser verdünnt werden.
Beabsichtigt man mit dem Teebaumöl zu gurgeln, muss es stark verdünnt werden um Verätzungen im Mund- und Rachenraum zu vermeiden