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RFID für britische Hunde

Eingesetzte RFID-Chips in Hunden sollen helfen, Hunde und deren Besitzer besser zu identifizieren. Des Postboten Freud, des Datenschützers Leid?
Schätzungsweise acht Millionen Hunde gibt es in Grossbritannien.

Nun plant die Regierung eine Regelung, dass allen Hunden ein RFID-Chip eingespritzt werden soll.

Hundebesitzer müssen zudem eine Versicherung abschliessen.

Damit soll vor allen denjenigen Hundebesitzern Einhalt geboten werden, die gefährliche Hunde auf unverantwortliche Weise halten

Datenschützer contra Briefträger?

Auch Tierschützer begrüssen die neue Bestimmung, ähnlich wie Mitarbeiter von Telekommunikationsfirmen im Aussendienst oder Briefträger, die mit einer gewissen Regelmässigkeit von Hunden gebissen werden.

Bürgerrechtsorganisationen rebellieren jedoch gegen die neue Regelung, da mit dem RFID-Chip die Überwachung und Datensammlung gefördert wird.

Die Versicherungspflicht für britische Hunde wird kritisiert, da vor allem verantwortungsbewusste Hundehalter, dies als finanzielle Bestrafung sehen.

Gefährliche Zwischenfälle mit Hunden haben sich verzehnfcht

Zwischen 2004 und 2008 haben sich gefährliche Zwischenfälle, die auch zum Tode führten verzehnfacht.

Schon jetzt haben viele Haustiere in Grossbritannien einen RFID-Chip zwischen den Schultern.

Durch den RFID-Chip können entlaufene Tiere wieder leichter gefunden werden. Die freiwillige Anwendung des RFID-Chip soll nun zur Pflicht werden.

In anderen europäischen Ländern wie Luxemburg, Österreich und Deutschland gibt es bereits eine Chip-Pflicht für Hunde.