Mobil Telefone werden immer kleiner
Denken wir an die ersten Computer, die Schrankgrösse hatten, die ersten Taschenrechner, die sich eigentlich nicht als solche nennen durften, denn ihre Grösse und ihrem Gewicht nach, hätten sie höchstens in eine grössere Handtasche oder in einen Rucksack gepackt.
Auch der Preis spielt eine Rolle. Zahlt man für Neuheiten ein Mehrfaches nur dafür, dass man sich rühmen kann, es als einer der Ersten zu besitzen, kann man es schon einige Wochen oder Monate um die Hälfte bekommen oder noch günstiger.
Denken wir nur an das Handy. Stolze 800 g musste man damals mit sich herumschleppen und auch die Grösse war nicht besonders praktisch. Die ersten handlichen Handys gab es dann in den Neunziger Jahren.
So war das erste Siemens-Mobiltelefon beispielsweise nur knapp 400 g schwer und auch mit seiner Grösse von 190 x 57 x 34 Millimetern viel praktischer. Die Einführung des digitalen D-Netzes ermöglichte eine Verkleinerung vieler Handy-Bauteile.
Von da ab gab es beim Handy-Schrumpfprozess keine Grenzen mehr. Neben der Verkleinerung erhöhte sich gleichzeitig die Standby-Zeit und die Dauer der Gespräche. Gleichzeitig konnte man ein Handy immer günstiger erwerben. Das erste Handy kostete im Jahre 1983 4.000 $, dafür würde man heute nicht einmal mehr ein normales Laptop kaufen.
Heute sind Handys, das was sie sein sollen: handlich. Sie passen in jede Hosen- oder Brusttasche und kleiner brauchen sie eigentlich gar nicht zu werden, sonst müssen wir sie noch mehr suchen.