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Mieten in in deutschen Grosstädten bis zu 22 Prozent teurer

Gemäss einer Untersuchung sind die Mieten in grossen Deutschen Städten in der Regel gestiegen.
In 35 von 81 deutschen Grosstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern haben sich die Mieten zwischen 2006 und 2009 erhöht. So die Meldung des Online-Immobilienportal Immowelt.

Das Online Portal schreibt, nur in 29 Städten sind die Preise gleich geblieben und in 17 Kommunen sind die Mieten gesunken.

An der Spitze der Mietsteigerungen steht Kiel mit einem Plus von 22 Prozent, Lübeck plus 19 Prozent und in Würzburg plus 16 Prozent.

Klare Steigerungen gab es auch in München (plus neun Prozent), in Frankfurt am Main (plus fünf Prozent) und Berlin (plus drei Prozent).

Auf der anderen Seite gab es die stärksten Rückgänge im nordrhein-westfälischen Remscheid zu verzeichnen, mit einem Minus von 28 Prozent sowie in Mannheim minus 16 Prozent.

Als Grund für die höheren Mieten wird der Zuzug in die Städte und die steigende Zahl von Single-Haushalten angegeben.

Sind Eigentumswohnungen günstiger geworden?

Im Gegensatz zu den Mietwohnungen sind die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in den vergangenen drei Jahren dagegen meist gesunken.

In 54 der 81 untersuchten Städte ist der Kauf von Wohnungen günstiger geworden. In 18 Großstädten sind die Preise unverändert geblieben, in nur neun Kommunen stiegen die Kaufpreise.

Die größten Preissteigerungen wird in Bremerhaven verzeichnet, wo sich Wohnungen zwischen 2006 und 2009 um 26 Prozent verteuerten, in Trier (plus zwölf Prozent) und München (plus fünf Prozent).

Viele Grosstädte wie zum Beispiel Hamburg bieten im Internet viele Informationsmöglichkeiten für Wohnungssuchende.