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Erschöpft oder ausgebrannt?

Neben vielen Krankheiten unserer Zeit wie Übergewicht oder Diabetes macht sich auf psychischer Ebene eine andere Krankheit bemerkbar: das Burnout-Syndrom.


Was ist das Burnout-Syndrom?

Der Ausdruck „Burnout“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „ausgebrannt“. Eine sehr treffende Beschreibung, für die Symptome, die mit dem Burnout-Syndrom in Verbindung gebracht werden. Ärzte und Psychologen bezeichnen das Burnout-Syndrom auch gerne als Erschöpfungs- oder Müdigkeitssyndrom.

Die Symptome des Burnout-Syndroms bezeichnen eine totale, psychische Erschöpfung, die sich auch in physischen Reaktionen zeigt. Die Erkrankten sind kraftlos, ständig erschöpft und fühlen sich überfordert bzw. haben Angst ihr Tagespensum nicht mehr zu schaffen. Neben körperlichen Symptomen fallen diese Menschen oft in ein tiefes psychisches Loch.

Sind Depressionen auch Symptome des Burnout-Syndroms?

Hier muss klar zwischen der klassischen Depression, die mit einer ins negative verzerrten Gedankenwelt einhergeht, in der die Patienten sich selbst als Schuldigen oder Problemursache bezeichnen und Selbstmordgedanken, klar unterschieden werden.

Beim Burnout-Syndrom können Patienten ebenfalls unter Depressionen leiden, die jedoch auf  die Erschöpfung zurückzuführen sind. Auch der Patient selbst sieht die Erschöpfung als Ursache für die Depression.

Wie behandelt man ein Burnout-Syndrom?

Bei Menschen, die an einem Burnout-Syndrom leiden, muss das psychische Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Die Patienten sollen eine optimistische und realistische Lebenseinstellung zurückgewinnen. Ursachen der Überforderung, der Erschöpfung und der Frustration müssen erkannt und bearbeitet werden.

Parallel müssen neben der Psychotherapie auch die körperlichen Symptome behandelt werden, auch wenn diese im Laufe einer erfolgreichen Therapie von selbst verschwinden. Ursachen und Symptome sind sehr vielfältig, genauer gesagt, sehr individuell und daher auch nicht konkret klassifizierbar.

Wichtig ist eine Verhaltenstherapie in Gruppen oder auch individuell, damit der Patient die Krankheit bewältigen und mit zukünftigen Belastungen angemessen umgehen kann.