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Endlich – je bunter desto besser!

Wissen Sie, warum bunt in puncto Ernährung so vorteilhaft ist?
Eine gesunde Ernährung wird häufig als ausgewogen und abwechslungsreich beschrieben. Am Besten also von jedem etwas, Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und auch Milch- und Fleischprodukte, wenn gewünscht.

Auch in den einzelnen Nahrungsmittelgruppen ist Abwechslung gefragt. Bei Obst und Gemüse wird es dann in der Vielfalt wirklich bunt.

Warum aber sind Obst und Gemüse so farbig?

Hinter dem farbigem Obst und Gemüse stecken sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind für Farbe und Geschmack verantwortlich. Doch sie machen nicht nur unser Gemüse farbig sondern fördern auch unsere Gesundheit, indem sie die Augen und allgemein die Zellen stärken.

So schillern Karotten, rote Paprika in den rot-gelb-orange-Nuancen der Carotinoiden, während Rotkohl oder Pflaumen ihre Farbe aufgrund der enthaltenen Flavonoide erhalten.

Bei Beiden Carotinoide und Flavonoide, handelt es sich um die beiden Hauptgruppen der sekundären Pflanzenstoffe, von denen es ca. 60.000 – 100.000 gibt.

Tomate oder Kiwi – wer macht das Rennen?

Empfohlen wird saisonelles Obst und Gemüse, dass reif gepflückt wird, in dem sich die meisten Mengen an sekundären Pflanzenstoffen befinden.

Der Vorteil sekundärer Pflanzenstoffe ist auch, dass sie gegen Hitze relativ unempfindlich sind. So kann reifes Gemüse unbedenklich eingefroren und schonend aufgetaut werden, ohne die wertvollen Inhaltsstoffe einzubüssen.

Der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin in Tomaten beispielsweise, der zu den Carotinoiden zählt, kann erhitzt sogar besser vom menschlichen Organismus verwendet werden.

Da Carotinoide wie auch Flavonoide besonders in den äusseren Schichten und in der Schale stecken, sollten Sie auf Rohkost und möglichst mit Schale nicht verzichten. In der Zubereitung heisst es also ebenfalls, von jeder etwas.

So können durchaus Juice Pad, tiefgekühltes, vitaminreiches Obstpüree für eine gesunde Ernährung verwendet werden.