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Die Ericsson-Strategie auch in schwierigen Zeiten

Der Auftritt von Sony Ericsson auf dem Mobile World Congress 2009 in Barcelona war wenig gelungen, obgleich die erste Pressekonferenz, als Sieg der ersten Runde, an Sony Ericsson ging.
Die Mobilfunkbranche war lange von üppigen Wachstumsraten verwöhnt.
Analysten glauben jedoch, dass der Markt beginnt zu schrumpfen und das bereits in diesem Jahr. Das Treffen der Branchenriesen setzt Erwartungen auch bei Sony Ericsson. Doch kann dies auch in schwierigen Zeiten erfüllt werden?


Steckt Sony Ericsson in der Sackgasse?

Der Marktanteil fiel zurück. Für das vierte Quartal 2008 wurde von Sony Ericsson ein Gesamtverlust vor Steuern von 261 Mio. Euro gemeldet.

Der Einstieg in das margenträchtige Smartphone-Geschäft scheint damit wenig gelungen.  Sieht man sich die Zahlen an. Die Marke Sony Ericsson ist vor allen bei jüngeren Menschen beliebt.

Damit findet sie Anklang bei einer breiten Masse, die jedoch vergleichsweise wenig Geld für Handys ausgibt. Auch wenn die Zielgruppe wächst und sich vergrössert, sagen die Zahlen etwas anderes.

Derzeit ist die operative Marge pro Sony Ericsson Gerät negativ. Das Unternehmen muss also fast für jedes verkaufte Gerät draufzahlen. Ob wieder die Rückbesinnung auf teure Handies einen Vorteil bringt, kann nicht so einfach beantwortet werden.

Die Rückkehr in die Gewinnzone

Was könnte Sony Ericsson zurück in die Gewinnzone verhelfen? Das vorgestellte Touchscreen-Handy, das das Nokia-Betriebssystem Symbian nutzt, kommt vermutlich als „Idou“ auf den Markt.

Es könnte die Rettungsschnur sein. Das mit einem Zwölfmegpixel-Kamera ausgestattete Handy kann durchaus mit Apples iPhone oder dem ersten Google-Handy von HTC konkurrieren. Doch „Idou“ ist noch nicht so weit und kommt frühestens in der zweiten Jahreshälfte auf den Handy-Markt.

Doch das Touchscreen-Handy ist nicht das derzeitige Herzstück von Sony Ericsson. Die Kräfte verteilen sich auf eine Multimedia-Synchronisierungssoftware für das Walkman-Handy W995 oder auf Geräte, die mit dem von Google gestarteten Betriebssystem Android entwickelt werden.

Festhalten an die neue Strategie

Trotz Flaute will das Unternehmen fest an der neuen Strategie „Entertainment Unlimited“ festhalten. Mit unbegrenzter Unterhaltung möchte man Handynutzer für das mobile Internet begeistern. Die Premiere auf der Mobilfunkmesse in Barcelona war wenig gelungen. Es kann also nur besser werden.

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