Der Allerweltstrunk
Durch das verbesserte Destillationsverfahren und die bessere Tresterauswahl erlebte der Grappa einen Aufstieg in die europäischen Adelshäuser.
Heute findet der Grappa überall Anklang und wird gerne getrunken. Auf was Wert gelegt wird, ist die Qualität und das ein echter Grappa aus Italien kommt. Daran hat sich nichts geändert
Mittlerweile gibt es sogar Grappa-Clubs, die seine vielfältigen Talente beschwören, mit ihm Cocktail mixen, als Muntermacher empfehlen zum Frühstück und auch schon einmal dem Essen einen Grappa-Kick geben, wenn es zu fade schmeckt.
Getrunken wird er trotz seiner vielen Möglichkeiten in erster Linie als Digestif, nach dem Essen. Wer ihn so mag, der sollte einen etwas leichteren Grappa wählen. In gemütlicher Runde mit Freunden empfiehlt sich dann ein älterer und etwas schwererer Grappa. Wer auch nachmittags nicht auf ihn verzichten will, sollte einmal probieren, ihn mit Mineralwasser zu mischen.
Um sein Aroma voll auszuschöpfen, sollte man auf ihn gut temperiert trinken. Pur getrunken sollte er immer zwischen 18 und 20 Grad Celsius haben. Eiskalt sollte er nie getrunken werden, auch wenn man jungen Grappa etwas kühler trinken kann als gereiften Grappa.