09.Juni 2009
Liberal
Ist neoliberal ein Schimpfwort geworden?
Neoliberalismus ist ein sehr wandelbarer Begriff. Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise steht er für das Negative im Kapitalismus.
Verbunden wird damit z. B. die Privatisierung oder auch die Globalisierung. Für seine Gegner wird er gerne als Schimpfwort benutzt, ohne wieder einmal ernsthaft an die Bedeutung des Neoliberalismus zu denken.
In der allgemeinen Theorie des Neoliberalismus wird von Freiheit und Verantwortung gesprochen, die nur realisiert werden kann, wenn Privateigentum gerecht und allgemein verteilt wird als Fundament für den neoliberalen Gedanken der Freiheit, Unabhängigkeit und Menschenwürde.
Neoliberalismus braucht einen starken Staat, der einen Rahmen steckt, innerhalb der die Wirtschaft agiert.
Dabei soll ein engerer Rahmen als im klassischen Liberalismus gesteckt werden, um auf die Marktkräfte einwirken zu können, Monopole zu vermeiden aber ohne zu gängeln.
Die freie Regelung des Marktes schliesst auch eine staatliche Investiition aus zumindest grundsätzlich. Zuerst geht es um die eigene Verantwortung bevor nach dem Staat gerufen wird.
Damit ist der starke Staat auch kein Wohlfahrtsstaat.
Was wir heute vorfinden ist der Versuch von allem etwas mit zu bekommen, ein Wohlfahrtsstaat, eine freie, soziale Marktwirtschaft, deren Fehlversuch als verpatzter Neoliberalismus bezeichnet wird.
Der Staat soll plötzlich die Rechnung bankrotter Banken und maroder Konzerne übernehmen.
Doch der Staat ist der kleine Steuerzahler, der durch die schlecht gelenkte Wirtschaft bereits durch Lohnabhängigkeit um seinen Arbeitsplatz, um seine Sicherheit und Rente fürchtet und unter steigenden Preisen leidet.
Kein Wunder, dass die Bürger konservativ wählen, was wohl dem Spatz in der Hand und nicht der Taube auf dem Dach entspricht.
Dem Neoliberalismus die Schuld in die Schuhe zu schieben ist wohl eher ungerecht, wirft man wieder einen Blick auf die ursprüngliche Idee des Neoliberalismus.
Einen realen Neoliberalismus durchzusetzen ist so wie einen realen Kommunismus zu praktizieren. Es kommt immer auf die Menschen an, die die Theorie in die Praxis umsetzen.
Verbunden wird damit z. B. die Privatisierung oder auch die Globalisierung. Für seine Gegner wird er gerne als Schimpfwort benutzt, ohne wieder einmal ernsthaft an die Bedeutung des Neoliberalismus zu denken.
In der allgemeinen Theorie des Neoliberalismus wird von Freiheit und Verantwortung gesprochen, die nur realisiert werden kann, wenn Privateigentum gerecht und allgemein verteilt wird als Fundament für den neoliberalen Gedanken der Freiheit, Unabhängigkeit und Menschenwürde.
Neoliberalismus braucht einen starken Staat, der einen Rahmen steckt, innerhalb der die Wirtschaft agiert.
Dabei soll ein engerer Rahmen als im klassischen Liberalismus gesteckt werden, um auf die Marktkräfte einwirken zu können, Monopole zu vermeiden aber ohne zu gängeln.
Die freie Regelung des Marktes schliesst auch eine staatliche Investiition aus zumindest grundsätzlich. Zuerst geht es um die eigene Verantwortung bevor nach dem Staat gerufen wird.
Damit ist der starke Staat auch kein Wohlfahrtsstaat.
Was wir heute vorfinden ist der Versuch von allem etwas mit zu bekommen, ein Wohlfahrtsstaat, eine freie, soziale Marktwirtschaft, deren Fehlversuch als verpatzter Neoliberalismus bezeichnet wird.
Der Staat soll plötzlich die Rechnung bankrotter Banken und maroder Konzerne übernehmen.
Doch der Staat ist der kleine Steuerzahler, der durch die schlecht gelenkte Wirtschaft bereits durch Lohnabhängigkeit um seinen Arbeitsplatz, um seine Sicherheit und Rente fürchtet und unter steigenden Preisen leidet.
Kein Wunder, dass die Bürger konservativ wählen, was wohl dem Spatz in der Hand und nicht der Taube auf dem Dach entspricht.
Dem Neoliberalismus die Schuld in die Schuhe zu schieben ist wohl eher ungerecht, wirft man wieder einen Blick auf die ursprüngliche Idee des Neoliberalismus.
Einen realen Neoliberalismus durchzusetzen ist so wie einen realen Kommunismus zu praktizieren. Es kommt immer auf die Menschen an, die die Theorie in die Praxis umsetzen.
