13.Oktober 2011
Led & OLED
Immer mehr Stromanbieter drängen auf den Markt
Seit 2008 hat sich die Zahl der Anbieter fast verdoppelt.
Durchschnittlich kann sich jeder Haushalt für einen von 98
Stromanbietern entscheiden, das sind über 50 mehr als noch 2008.
Konkurrenz und Wettbewerb, das drückt die Preise im Normalfall, doch
beim Strompreisvergleich fällt das Ergebnis nicht ganz so aus, wie man
es vielleicht erwartet.
Regionale Unterschiede im Angebot
Nicht überall in Deutschland ist das Angebot an Stromanbietern gleich hoch. Wer den Strompreisvergleich anstellt, wird, je nach Wohnsitz, in seiner Auswahl beschränkt sein. Zwischen deutschen Großstädten bestehen hier teils massive Unterschiede.
Überraschenderweise sind es aber nicht die Millionenstädte, die letztendlich an der Spitze stehen. Während ein Haushalt in München nur die Wahl zwischen 99 verschiedenen Stromanbietern hat, fällt der Strompreisvergleich in Städten wie Esslingen am Neckar – mit 120 Stromanbietern steht die Stadt deutschlandweit an erster Stelle − etwas umfangreicher aus.
Vergleicht man auf Ebene der Bundesländer, so steht Baden-Württemberg eindeutig an der Spitze, wenn es um die Zahl verschiedener Stromanbieter geht. Das Bundesland führt mit 111 Anbietern, dicht gefolgt von Sachsen und Bayern, die beide jeweils 108 Anbieter vorweisen können. Thüringen, das Platz drei einnimmt, liegt mit 107 noch sehr nah an den Führungspositionen.
Weiter abgeschlagen – mit 90 verschiedenen Stromanbietern pro Bundesland – sind Hessen, das Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.
Wettbewerb hat wenig Einfluss auf Strompreise
Allen Annahmen zum Trotz, scheint es nicht so, als machten die Kunden sich die große Anzahl und Dichte der Stromanbieter zu Nutzen.
Beim heimischen Strompreisvergleich müssten eigentlich billigere Anbieter den Vorrang haben und dadurch den Preis drücken, doch die tatsächlichen Zahlen zeichnen ein anderes Bild. In Esslingen, der Stadt mit den meisten Stromanbietern, zahlt ein Musterhaushalt bei gleichem Verbrauch im Schnitt jährlich noch gut 30 Euro mehr als der selbe Haushalt in Flensburg, einer Stadt mit nicht einmal halb so vielen Stromanbietern.
Dies liegt an den regionalen Tarifen, nach denen sich örtliche Anbieter richten. Beim Strompreisvergleich ist der Kunde letztendlich also noch an das Angebot in seiner Nähe gebunden.
Regionale Unterschiede im Angebot
Nicht überall in Deutschland ist das Angebot an Stromanbietern gleich hoch. Wer den Strompreisvergleich anstellt, wird, je nach Wohnsitz, in seiner Auswahl beschränkt sein. Zwischen deutschen Großstädten bestehen hier teils massive Unterschiede.
Überraschenderweise sind es aber nicht die Millionenstädte, die letztendlich an der Spitze stehen. Während ein Haushalt in München nur die Wahl zwischen 99 verschiedenen Stromanbietern hat, fällt der Strompreisvergleich in Städten wie Esslingen am Neckar – mit 120 Stromanbietern steht die Stadt deutschlandweit an erster Stelle − etwas umfangreicher aus.
Vergleicht man auf Ebene der Bundesländer, so steht Baden-Württemberg eindeutig an der Spitze, wenn es um die Zahl verschiedener Stromanbieter geht. Das Bundesland führt mit 111 Anbietern, dicht gefolgt von Sachsen und Bayern, die beide jeweils 108 Anbieter vorweisen können. Thüringen, das Platz drei einnimmt, liegt mit 107 noch sehr nah an den Führungspositionen.
Weiter abgeschlagen – mit 90 verschiedenen Stromanbietern pro Bundesland – sind Hessen, das Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.
Wettbewerb hat wenig Einfluss auf Strompreise
Allen Annahmen zum Trotz, scheint es nicht so, als machten die Kunden sich die große Anzahl und Dichte der Stromanbieter zu Nutzen.
Beim heimischen Strompreisvergleich müssten eigentlich billigere Anbieter den Vorrang haben und dadurch den Preis drücken, doch die tatsächlichen Zahlen zeichnen ein anderes Bild. In Esslingen, der Stadt mit den meisten Stromanbietern, zahlt ein Musterhaushalt bei gleichem Verbrauch im Schnitt jährlich noch gut 30 Euro mehr als der selbe Haushalt in Flensburg, einer Stadt mit nicht einmal halb so vielen Stromanbietern.
Dies liegt an den regionalen Tarifen, nach denen sich örtliche Anbieter richten. Beim Strompreisvergleich ist der Kunde letztendlich also noch an das Angebot in seiner Nähe gebunden.