26.Januar 2009
Led & OLED
Glühlampenverbot, was heisst das für den Verbraucher?
Werden keine Glühlampen mehr produziert und auf dem Markt angeboten, dann muss der Verbraucher zu anderen Leuchtmitteln greifen. Doch welche Alternativen haben die Endverbraucher und wie sieht das Glühlampenverbot für die Konsumenten aus?
Ein softer Start für die Alternativen der Glühlampe
Ab September dürfen keine Glühlampen mehr, die 80 Watt und mehr verbrauchen, verkauft werden. In Deutschland betrifft dies vor allen die 100 Watt Glühlampen. Doch diese Wattstärke wird von Otto-Normalverbraucher eher wenig verwendet.
Auch die 75 Watt Glühlampe, die ab September 2010 nicht mehr auf dem Markt verkauft werden darf, hat wenige Einsatzgebiete. Erst im September 2011, wenn das Verbot der 60 Watt Glühbirnen in Kraft tritt und ab September 2012, wenn bis auf spezielle Ausnahmen alle Glühbirnen vom Markt genommen werden, sollte sich der Verbraucher mit den Alternativen angefreundet haben.
Hamsterkauf oder welche Alternativen taugen?
Das Glühbirnenverbot 2009 besagt nur, dass die 100 Watt Glühlampen im Handel nicht mehr verkauft werden dürfen. Für den Verbraucher bedeutet dies nicht, das er Leuchten mit 100-Watt-Glühlampen auswechseln muss.
Wer seiner Glühlampe treu bleiben will, muss sich mit einem Hamsterakauf eindecken. Bereits gekaufte 100 Watt Glühlampen dürfen also problemlos aufgebraucht werden.
Welche Alternativen hat man zur 100 Watt Glühlampe?
Derzeit hat man zur 100 Watt Glühlampe die Alternative einer 20 Watt Kompaktleuchtstofflampe oder einer 70 Watt Halogenlampe, die noch erlaubt sind.
Die Technologie der Light Emitting Diodes (LED) eignet sich für diese Lampen noch nicht. Allerdings sind sie für Lampen mit 40 Watt bald realistische Alternativen. Der geringe Energiebedarf, macht auch die Kombination mit der Solartechnik sehr interessant.