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Macht ein Nickerchen kreativ?

Ausgeschlafen zum Arbeitsplatz oder ein Nickerchen in der Mittagspause wirken manchmal wahre Wunder. Forscher bestätigen nun, dass die Kreativität gefördert wird, wenn Sie sich ein Nickerchen gönnen.
Wer gut schläft und sich ausgeschlafen an die Arbeit macht, leistet mehr.

Laut Wissenschaftlern sollen Sie dann auch kreativer und kniffligen Aufgaben besser gewachsen sein, als die müde Konkurrenz.

Hilft ein Nickerchen der Kreativität?

REM steht für „rapid eye movement“, für den Schlaf mit einer schnellen Augenbewegung. Diese Schlafphase steht im Verdacht sich besonders positiv auf das kreative Denken auszuwirken.  

Amerikanische Wissenschaftler der University of California in San Diego wollten es genau wissen und starteten ein Experiment mit 77 Freiwilligen.

Die Probanden sollten zum einen ein Wort finden, dass in eine spezielleWortreihe passt aber auch Analogien in anderen Wortreihen entdecken und diese logisch fortsetzen.

Wann die Testteilnehmer die Aufgabe erhielten, vor dem Schlafen oder nach der Mittagspause war unerheblich.

Entscheidend für das Testergebnis war, ob die Probanden, während der Ruhephase nur geruht hatten in den REM-Schlaf oder in eine andere Schlafphase gefallen waren.

Die Teilnehmer, die in den REM-Schlaf fielen, schnitten beim Experiment am Besten ab.

Am förderlichsten für die Kreativität erwies sich der REM-Schlaf. Dadurch wurde bestätigt, was die Forscher bereits vermutet hatten, dass ein Nickerchen im REM-Schlaf sich positiv auf die Kreativität auswirkt..

Die simple Gedächtnisleistung des Gehirns liess sich dagegen durch den REM-Schlaf nicht steigern.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass der REM-Schlaf wichtig ist, um neue Informationen mit vorhandenen Gedächtnisinhalten zu verknüpfen.

Dadurch entstehen auch neue gedankliche Netze.