26.April 2009
Feuerwehr
Feuerwehr Widen
Anfangs 1900 präsentierte sich die Feuerwehr Widen als typische, ins ländliche Dorfleben integrierte Feuerwehr.
Ein Bericht aus dem Jahre 1916 schreibt, dass insgesamt 4 Übungen pro Jahr durchgeführt wurden und der Sold pro Übung 60 Rappen betrug. Der Kommandant war Josef Koch und er hatte einen Bestand von 63 Mann zur Verfügung.
Widen hatte zu dieser Zeit ca. 50 bewohnte Häuser und eine Wohnbevölkerung von ca. 260 Personen. Die Gebäude der Gemeinde waren mehrheitlich Strohdachhäusern und die Angst vor Feuer war dementsprechend gross.
Das war bestimmt ein Grund, dass die Feuerwehr stark ins Dorf integriert war.
Bei den Übungen mussten durchschnittlich 8 Mann pro Übung für unentschuldigtes Nichterscheinen mit 50 Rp. gebüsst werden.
Bis im Jahr 1922 sank der Bestand auf 50 Korpsangehörige. Ein FW-Soldat erhielt 60 Rp. Sold pro Übung/Ernstfall, der Vizekommandant verdiente Fr. 10.-pro Jahr.
Das Feuerwehrkorps Widen damals bestand aus 2 Hydrantenzüge: Hydrantenzug Hasenberg, Elektrokorps und Rettungskorps.
In den Kriegs und Krisenjahren1917/1918 existierte eine Hilfskommission, welche die Abgabe verbilligter Lebensmittel an bedürftige Familien von FW-Leuten organisierte.
Während des 2. Weltkrieges musste dann auch die Feuerwehr Widen anders organisiert werden.
Viele Mitglieder FW waren im Aktivdienst und so bestand eine sogenannte Kriegsfeuerwehr aus 38 Männern. Typisch war, dass sie aus entweder ganz jungen (der jüngste war 18) oder aus Ehemaligen (der Älteste war 66) bestand. Das Korps bestand aus: Hydrantenzüge, Elektrogruppe und einem Wachkorps.
Ende 40er Jahre geht aus der sogenannten Korpskontrolle hervor, dass bis in die Kriegsjahre die Bestände sehr stabil waren.
Allerdings wurde die Bevölkerung dann nach dem Krieg rasch mobiler und es gab viele Abgänge.
Die Neurekrutierung von Korpsangehörigen wurde in den Protokollen als "harzig" bezeichnet.
Bis in die 50er-Jahre wurde die Handdruckspritze mit Pferden und die Motorspritze später mit Traktoren gezogen.
In den 60er-Jahren wurde dann ein Pikett-Fahrzeuges und ein Klein-TLF angeschafft.
Im Laufe der weiteren Jahrzehnte wurde weiter aufgerüstet und am 1. Januar 2007 wurden die Feuerwehren Berikon und Widen zur regionalen Feuerwehr Mutschellen zusammengeschlossen.
Im Depot Widen stehen ein Tanklöschfahrzeug, eine Autodrehleiter, ein Sprinter, Motorspritzen und verschiedene Schlauchwagen.
Im Depot Beriken steht ein Tanklöschfahrzeug, ein schweres Pickettfahrzeug, ein Verkehrsfahrzeug, Motorspritzen, Pulverlöschanhänger, Oelwehranhänger und Hochwassersperren.
Homepage der Feuerwehr Widen-Mutschellen
Ein Bericht aus dem Jahre 1916 schreibt, dass insgesamt 4 Übungen pro Jahr durchgeführt wurden und der Sold pro Übung 60 Rappen betrug. Der Kommandant war Josef Koch und er hatte einen Bestand von 63 Mann zur Verfügung.
Widen hatte zu dieser Zeit ca. 50 bewohnte Häuser und eine Wohnbevölkerung von ca. 260 Personen. Die Gebäude der Gemeinde waren mehrheitlich Strohdachhäusern und die Angst vor Feuer war dementsprechend gross.
Das war bestimmt ein Grund, dass die Feuerwehr stark ins Dorf integriert war.
Bei den Übungen mussten durchschnittlich 8 Mann pro Übung für unentschuldigtes Nichterscheinen mit 50 Rp. gebüsst werden.
Bis im Jahr 1922 sank der Bestand auf 50 Korpsangehörige. Ein FW-Soldat erhielt 60 Rp. Sold pro Übung/Ernstfall, der Vizekommandant verdiente Fr. 10.-pro Jahr.
Das Feuerwehrkorps Widen damals bestand aus 2 Hydrantenzüge: Hydrantenzug Hasenberg, Elektrokorps und Rettungskorps.
In den Kriegs und Krisenjahren1917/1918 existierte eine Hilfskommission, welche die Abgabe verbilligter Lebensmittel an bedürftige Familien von FW-Leuten organisierte.
Während des 2. Weltkrieges musste dann auch die Feuerwehr Widen anders organisiert werden.
Viele Mitglieder FW waren im Aktivdienst und so bestand eine sogenannte Kriegsfeuerwehr aus 38 Männern. Typisch war, dass sie aus entweder ganz jungen (der jüngste war 18) oder aus Ehemaligen (der Älteste war 66) bestand. Das Korps bestand aus: Hydrantenzüge, Elektrogruppe und einem Wachkorps.
Ende 40er Jahre geht aus der sogenannten Korpskontrolle hervor, dass bis in die Kriegsjahre die Bestände sehr stabil waren.
Allerdings wurde die Bevölkerung dann nach dem Krieg rasch mobiler und es gab viele Abgänge.
Die Neurekrutierung von Korpsangehörigen wurde in den Protokollen als "harzig" bezeichnet.
Bis in die 50er-Jahre wurde die Handdruckspritze mit Pferden und die Motorspritze später mit Traktoren gezogen.
In den 60er-Jahren wurde dann ein Pikett-Fahrzeuges und ein Klein-TLF angeschafft.
Im Laufe der weiteren Jahrzehnte wurde weiter aufgerüstet und am 1. Januar 2007 wurden die Feuerwehren Berikon und Widen zur regionalen Feuerwehr Mutschellen zusammengeschlossen.
Im Depot Widen stehen ein Tanklöschfahrzeug, eine Autodrehleiter, ein Sprinter, Motorspritzen und verschiedene Schlauchwagen.
Im Depot Beriken steht ein Tanklöschfahrzeug, ein schweres Pickettfahrzeug, ein Verkehrsfahrzeug, Motorspritzen, Pulverlöschanhänger, Oelwehranhänger und Hochwassersperren.
Homepage der Feuerwehr Widen-Mutschellen
